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Meine Fachgebiete
Hier finden Sie ein Zusammenstellung meiner Fachgebiete und eine kurze Beschreibung zum jeweiligen Themenkomplex

Künstliches Kniegelenk

Wann ist ein künstliches Kniegelenk notwendig? 

Die häufigste Ursache, die ein künstliches Kniegelenk notwendig macht, ist die Gonarthrose (Arthrose im Knie). Unser Kniegelenk ist tagtäglich gefordert, sei es beim Treppensteigen oder wenn wir uns bücken. Verschleißerscheinungen machen sich meistens ab dem 50. Lebensjahr in Form von Gelenkschmerzen bemerkbar.

Neben dem Alter sind Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen, Fehlbelastung der Kniegelenke bei X- oder O-Beinstellung, Unfälle und Bewegungsmangel die häufigsten Ursachen für eine Kniearthrose (Gonarthrose).

Patienten mit Kniearthrose sind von Knieschmerzen und Hinken betroffen. Nur wenn alle nicht chirurgischen Maßnahmen ausgeschöpft wurden und diese zu keiner Verbesserung mehr führen, ist der Einsatz einer Knieprothese die Therapie der Wahl.

Wie wird ein künstliches Kniegelenk implantiert?

Eine Knieprothese ist ein Ersatz des natürlichen Kniegelenks. In einem ausführlichen Gespräche klärt Priv.-Doz. Dr. Klotz welcher Prothesentyp am besten für den jeweiligen Patienten geeignet ist.

Die Operation wird entweder unter Voll- oder Teilnarkose durchgeführt. Das Kniegelenk wird mit einem 15 – 20 Zentimeter langen Hautschnitt freigelegt. Die abgenutzten Gelenkoberflächen werden entfernt. Die Ober- und Unterschenkelknochen werden mit orthopädischen Spezialwerkzeugen für die geplante Knieprothese vorbereitet. Priv.-Doz. Dr. Klotz verwendet ausschließlich Implantate mit exzellenten Langzeitergebnissen. Darüber hinaus verfügt Priv.-Doz. Dr. Klotz über die Möglichkeit Ihr Kniegelenk roboterarm assisiert zu operieren. Diese neue und innovative Technologie, welcher nur an wenigen Standorten im deutschsprachigen Raum verfügbar ist, ermöglich ein sehr exakte Implantation der Knieprothese bei gleichzeitig größtmöglichem Schutz der Weichteile wie Bändern, Sehnen, Blutgefäßen und Nerven.

Welche Operationstechniken gibt es?

Man unterscheidet zwischen offenen und minimalinvasiven Verfahren (Schlüssellochchirurgie). Bei einer minimalinvasiven Methode im Bereich des Knies spricht man von Arthroskopie. Verglichen mit einer offenen Operation ist die Arthroskopie gelenkschonender. Durch das Setzen von nur kleinen Hautschnitten werden Muskeln, Sehnen und das Gewebe geschont. Blutverlust und Wundschmerzen sind deutlich geringer. Patienten können nach einer minimalinvasiven Operation deutlich schneller wieder zu ihren Alltagsaufgaben zurückkehren. Jedoch ist nicht für alle Patienten eine Arthroskopie geeignet.

Bei der roboterarm gestützen Knieprothesenimplantation kann der Chirurg aufgrund eines zuvor erstellten 3D-Modells Ihres Kniegelenkes den Eingriff exakt planen. Während der Operation wird die Planung an die Stabilität der Bänder und die Achsenausrichtung angepasst. Sobald die Prothese exakt platziert und die Kniebänder stabil gespannt sind, beginnt der eigentliche chirurgische Eingriff. Der Roboter unterstützt die Schnittführung innerhalb des vordefinierten Bereichs hochgenau. Der Fräsvorgang wird bei minimaler Abweichung automatisch gestoppt. Somit werden der gesunde Knochen und das Weichgewebe optimal geschützt.

 

Künstliches Kniegelenk - Schlittenprothese

Die Schlittenprothese ist ein sogenannter unicondylärer Gelenkersatz. Das bedeutet, dass bei Ihrem Kniegelenk nur eine Hälfte mit einem Kunstgelenk versorgt wird. Die Operation und Rehabilitation verlaufen deutlich schneller als bei einer herkömmlichen ganzen Knieendoprothese. Insbesondere junge Patienten profitieren von der guten Kniegelenksfunktion mit einer Schlittenprothese. Routine und Operationserfahrung sind beim Schlitten bzw. unicondylärem Gelenkersatz besonders wichtig. Priv.-Doz. Dr. Klotz verfügt über jahrelange Erfahrung bei der minimalinvasiven Implantation des Uni-Kniegelenks.

Vorteile einer Schlittenprothese gegenüber einer Totalknieendoprothese:

  • Die Operationswunde ist kleiner als bei einer Vollprothese
  • Die Teilprothese ist auch sofort nach der OP belastbar
  • Die Beweglichkeit des Kniegelenks ist größer
  • Die Auflagefläche auf dem Knochen ist bei einer Schlittenprothese geringer
  • Sollte nach Jahren eine Vollprothese notwendig werden, ist die Wechseloperation von einer Schlittenprothese auf eine Vollprothese einfacher als eine Wechseloperation von Vollprothese auf Vollprothese. Bei Schlitten bleibt mehr Knochensubstanz erhalten, das macht die Verankerung einer Vollprothese leichter
  • Generell höhere Patientenzufriedenheit

Was müssen Sie nach einer Kniegelenksoperation beachten?

Direkt nach der Operation haben Schmerzbekämpfung und Bewegungstherapie Priorität. Das Krankenhaus können Sie in der Regel nach 5 Tagen wieder verlassen. Ob ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik notwendig ist, wird individuell entschieden. Der Physiotherapie kommt nach dem Einsetzen einer Knieprothese ein hoher Stellenwert zu. Auch hier profitieren Sie vom Endoprothesenzentrum und dem Konzept der Fast Track.

Priv.-Doz. Dr. Klotz gilt als einer der meisterfahrensten Spezialisten auf dem Gebiet der Endoprothetik.

Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Sie!

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Orthopädie und Unfallchirurgie – Marienkrankenhaus Soest
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